Pramlintide — EU-Forschungsleitfaden.
Pramlintid ist ein synthetisches Analogon von Amylin, dem Pankreashormon, das die Magenentleerung verlangsamt und die Glukagonausschüttung nach Mahlzeiten dämpft — dieselbe Zielklasse wie Cagrilintid, jedoch Jahrzehnte früher klinisch eingeführt.
Was ist Pramlintid?
Pramlintid ahmt Amylin nach, ein Hormon, das zusammen mit Insulin von Betazellen nach Mahlzeiten ausgeschüttet wird. Es verlangsamt die Magenentleerung, senkt die Glukagonsekretion und steigert die Sättigung — ergänzend zu, nicht überlappend mit, GLP-1-Agonismus.
Status und Forschungskontext
Seit 2005 in den USA als Symlin für insulinbehandelten Diabetes zugelassen, wurde Pramlintid Anfang der 2020er-Jahre vom Hersteller aus kommerziellen — nicht sicherheitsbezogenen — Gründen vom US-Markt genommen und erhielt nie eine EU-Zulassung. Sein Wirkmechanismus bildet die direkte Grundlage für neuere, langwirksame Amylin-Analoga wie Cagrilintid und Petrelintid, die sich jetzt in Phase-3-Adipositasstudien befinden.
Rechtlicher Status in der EU
In der EU nie zugelassen und in den USA nicht mehr im Handel. Research-Grade-Pramlintid ist bei RUO-Peptidanbietern erhältlich.
Molekulare Informationen
Pharmakokinetik
Amylin-Klasse-Wirkstoffe bei EU-Anbietern
COA-verifizierte EU-Anbieter · Monatlich aktualisiert