Peptide storage — & Stabilität.
Unsachgemäße Lagerung ist die häufigste Ursache für Peptidabbau außerhalb des Labors. Lyophilisierte Fläschchen und rekonstituierte Lösungen benötigen eine grundlegend andere Handhabung.
| FORM | TEMP | HALTBARKEIT | HINWEISE |
|---|---|---|---|
| Lyophilisiert (versiegelt) | −20°C ideal | 1-3+ Jahre | Licht/Feuchtigkeit größere Risiken als Wärme kurzfristig |
| Rekonstituiert (Kühlschrank) | 2-8°C | 4-6 Wochen | BAC-Wasser verlängert im Vergleich zu sterilem Wasser |
| Rekonstituiert (gefroren) | −20°C | 3-6 Monate | Gefrier-Auftau-Zyklen bauen schneller ab |
| Raumtemperatur (geöffnet) | 20-25°C | Stunden-Tage | Rekonstituiertes Peptid bei RT baut schnell ab |
Gefrier-Auftau-Zyklen: das verborgene Risiko
Jeder Gefrier-Auftau-Zyklus belastet Peptidbindungen durch die Bildung von Eiskristallen. Die meisten Peptide vertragen 3-5 Zyklen, bevor eine messbare Verschlechterung eintritt. Bei großen rekonstituierten Fläschchen sollten Sie eine Aufteilung in kleinere Volumina vor dem Einfrieren erwägen — tauen Sie nur das auf, was Sie benötigen.
Licht- und UV-Abbau
Mehrere Peptide (Melanocortine wie MT-2 und PT-141 sowie einige GHRPs) sind lichtempfindlich. Lagern Sie Fläschchen in der Originalverpackung oder einer dunklen Schublade. Bernsteinfarbene Fläschchen bieten teilweisen Schutz, sind jedoch für stark lichtempfindliche Substanzen bei längerer Lagerung nicht ausreichend.
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