PEG-MGF — EU-Forschungsleitfaden.
PEG-MGF (pegyliertes Mechano Growth Factor) ist eine pegylierte Form von MGF, einer Splice-Variante von IGF-1, die in mechanisch belasteter Muskulatur produziert wird. Die PEGylierung verlängert die Halbwertszeit von Minuten auf Stunden und ermöglicht so eine systemische Zirkulation.
Was ist PEG-MGF?
MGF wird lokal in Muskelfasern als Reaktion auf mechanische Belastung durch alternatives Spleißen der IGF-1-Prä-mRNA produziert. Das native MGF-Peptid hat eine Halbwertszeit von nur wenigen Minuten. PEGylierung — das Anhängen von Polyethylenglykolketten — verbirgt das Peptid vor proteolytischen Enzymen und der Immunerkennung, verlängert die Halbwertszeit auf etwa Stunden und ermöglicht eine systemische Verteilung nach der Injektion.
Was zeigt die Forschung?
Tierstudien zeigen, dass PEG-MGF Muskelsatellitenzellen aktiviert, die Myoblastenproliferation fördert und die Muskelreparatur nach Verletzung beschleunigt. Die lokale/systemische Unterscheidung von IGF-1 LR3 macht es zu einem komplementären Werkzeug in der Muskelbiologieforschung. Keine klinischen Studien am Menschen. Das anabole Potenzial hat erhebliches Interesse der Dopingforschung geweckt.
Rechtlicher Status in der EU
Weder in der EU noch anderswo zugelassen. WADA-verboten (S2). Ausschließlich für die Muskelbiologie-Laborforschung erhältlich.
Molekulare Informationen
Pharmakokinetik
PEG-MGF bei EU-Anbietern
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