AHK-Cu — EU-Forschungsleitfaden.
AHK-Cu (Alanyl-Histidyl-Lysin-Kupferkomplex) ist ein kupferbindendes Tripeptid, das auf Haarwachstumsstimulation und Hautreparatur untersucht wird, strukturell verwandt mit GHK-Cu, jedoch mit unterschiedlichen Rezeptorinteraktionen.
Was ist AHK-Cu?
AHK-Cu ist ein Tripeptid, das Kupfer(II) zu einem stabilen Komplex chelatiert. Wie GHK-Cu aktiviert es kupferabhängige Enzyme, die an der Kollagensynthese und Gewebeumbildung beteiligt sind, doch seine abweichende Aminosäuresequenz verleiht ihm eine bevorzugte Aktivität in der Haarfollikelforschung. Es wird in der kosmetischen Forschung zur Untersuchung der Verlängerung der Anagenphase eingesetzt.
Was zeigt die Forschung?
In-vitro- und Tierstudien deuten darauf hin, dass AHK-Cu die Proliferation von Haarfollikelzellen stimuliert und die Anagenphase (Wachstumsphase) verlängert. Einige Vergleichsstudien weisen auf eine stärkere haarspezifische Wirkung als bei GHK-Cu hin. Auch dermale Wundheilung und erhöhte Kollagenproduktion sind in präklinischen Modellen dokumentiert. Stand Mitte 2026 sind keine klinischen Studien veröffentlicht.
Rechtlicher Status in der EU
AHK-Cu wird sowohl in kosmetischen Formulierungen eingesetzt (wo es unter der EU-Kosmetikverordnung 1223/2009 ein legaler kosmetischer Inhaltsstoff ist) als auch als Forschungssubstanz. Injizierbares AHK-Cu in Forschungsqualität wird ausschließlich für den Laborgebrauch verkauft.
Molekulare Informationen
Pharmakokinetik
AHK-Cu bei EU-Anbietern
COA-verifizierte EU-Anbieter · Monatlich aktualisiert